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Middle Of The End

GOMD sind aus Bremen. GOMD sind zwei Brüderpaare und eine Sängerin. GOMD waren Finalisten beim John Lennon Talent Award und haben jetzt mit "Middle of the End" eine hoffnungsvolle EP am Start. GOMD haben nur ein Problem, trotz ihrer respektablen Referenzen werden sie bisher ausserhalb ihrer Heimatstadt kaum wahrgenommen.

Dabei bräuchte die Band um Sängerin Dorit Jakobs nur etwas Airplay, um das schlagartig zu ändern. Das Ausnahmeorgan der angesprochenen Sängerin sorgt nämlich für aufmerksames Hinhören. Ihr weiches Organ, das ein wenig an Kate Bush erinnert, unterstützt die smarten Rocksongs der vier Instrumentalisten. Diese spinnen sich melodisch ein und lassen desöfteren etwas Drive missen, was z.B. dem Refrain von "In the middle" gut stehen würde. "Like they did" erobert mit seinen am Firmament gleitenden Gitarren und glasklaren Dramatik das Gehör, bevor sich "The wrong question" mit einer catchy Hook zumindest nicht unrühmlich aus der Affäre zieht. Recht britisch, selten wirklich an norddeutsche Kost erinnernd, platzieren sich GOMD im deutschen Musikgeschehen.

Dank Sängerin Dorit Jakobs sorgt die Band für Aufsehen, mit Gespür für Melodien und etwas Dramaturgie und Melancholie zwischen den Zeilen für Hoffnung. Überzeugen davon müsst ihr euch aber selbst.


Quelle:
Text: Markus Söllner, Terror-Verlag Alternativ Music Webzine

 
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Album Art

Alter Ego

Da hat doch sicher schon mal eine große Plattenfirma geklopft, ob sich GOMD nicht auch das Singen in deutscher Sprache vorstellen könnten. Wahrscheinlich ungefähr im Juli zur Silbermondphase, als der Klee so schön blühte. Jedenfalls stellen die vier Nordlichter gleich klar, dass es sie nur in Englisch gibt - und zwar, "um vermeintlichen Assoziationen à la Silbermond gleich dem Erdboden gleichzumachen".

Hat man das geklärt, hat man ein wirklich gelungenes Popdebüt vor sich, das zwar musikalisch an einigen Stellen die Silbermond-Assoziationen nicht loswird, aber nicht deren Pathosschmock aufnimmt, sondern eher auf Understatement setzt. In den wirklich guten Momenten - z. B. im Song "Outland" - erinnern sie dank Sängerin Dorit Jakobs fast an die seligen Belly. Ein Kompliment, das man ja nicht so ohne Weiteres ausspielen sollte.

Positive Referenzen fallen einem noch an anderen Stellen ein, z. B., wenn sie in "Cows & Dogs" einem frühen R.E.M.-Song nacheifern oder sich in "At Last" im reinen Songwriterfolk verträumen, der an Nina Perssons "A Camp" erinnert. GOMD haben übrigens überaus freundlich angefragt, ob man denn ohne Plattenvertrag eine Chance hätte, im Intro zu landen. Da kann man nur antworten: Mit so einem Album - gerne doch!


Quelle:
Text: Daniel Koch, Intro-Magazin

 
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Ace Of Space

Wer reitet denn da auf der Weltraumbiene? Ein überaus witziges Sesame-Street-Intro eröffnet die erste Aufnahme der fünf Musikanten aus Bremen, welches das Cover akustisch umsetzt. Also, auf dem interstellaren Insekt sitzen: Zwei Brüderpaare und eine Frontfrau. Und, nachdem sie die schöne Erde hinter sich gelassen haben, dann gibt’s erst mal Musik, yip yip.
Und was für eine?
Man erfährt, „dass Gomd sich durch ihr über alle Landesgrenzen hinaus bekanntes Posing auszeichnen und eindrucksvoll beweisen, dass sich Kapellen aus hiesigen Breitengraden nicht hinter Guns n’ Roses oder Bon Jovi verstecken müssen.“ Haha, zwinker zwinker, Scherz verstanden. Natürlich geht’s bei Gomd nicht um Posen, sondern um Musik. Und die wenigstens nehmen sie ernst.
Ja, und wie klingt die jetzt? Ich sage mal: sehr poppig. Fünf Songs gibt es auf der EP zu hören. Alle zeichnen sich durch nette Melodien und zackig flottes Tempo aus. Die zwei (Space-)Asse bei Gomd kann man konkret benennen: Da ist die Sängerin Dorit Jakob, die ein sehr einschmeichelndes und ausdrucksstarkes Stimmchen besitzt. Und Drummer David Mautz, der so versiert auf seine Trommeln einprügelt, dass die eher harmlos und sehr oft schrammelig-clean gehaltenen Stimmen der Saitenfraktion oftmals das Nachsehen haben. Vielleicht haben die Gitarren live ja auch mehr Durchschlagskraft. Auf der EP klingen sie zwar schon noch irgendwie „typisch“ nach Nachwuchsband, aber die ist immerhin schon im ersten Jahr des Bestehens aufgenommen, insoweit also schon ganz beachtlich. Und mit dem Elan, der Überzeugung und dem professionellen Auftreten, das die Band in der Selbstdarstellung an den Weg legt, kann der Weg auf jeden Fall noch ein ganzes Stück weiter nach oben gehen. Yip yip. Das gomd ganz gut.


Quelle:
Text: Robert Goldbach, Tinnitus-mag

 
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